Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik

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Wissenschaftspreis der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik und der Stiftung Endoprothetik


Zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik und die Stiftung Endoprothetik jedes Jahr einen Wissenschaftspreis, mit dem zwei herausragende wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der Endoprothetik ausgezeichnet wird. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

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Stiftung Endoprothetik

Die gemeinnützige Stiftung fördert wissenschaftliche Projekte zur Erforschung und Weiterentwicklung von Diagnostik, Prävention und Therapie angeborener, erworbener und verletzungsbedingter Erkrankungen des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparats.
Seit ihrer Gründung als ENDO-Stiftung im Jahr 2002 hat die Stiftung Endoprothetik bereits zahlreiche Projekte gefördert, die sich mit der Entwicklung alternativer diagnostischer Verfahren bei periprothetischer Infektion und Prothesenlockerung, verbesserter operativer Rekonstruktionsmöglichkeiten und neuer Wege in der Prothesenherstellung beschäftigen.

Die Ansätze reichen von der Grundlagenforschung auf molekulargenetischer und zellulärer Ebene über die Untersuchung psychologischer Parameter des Operationserfolges bis zu kontrollierten klinischen Studien bei innovativen Therapien. Unterstützt werden auch pro- und retrospektive Studien zur Evaluation der funktionellen Ergebnisse und eventueller Komplikationen nach endoprothetischer Versorgung. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Kontrolle des langfristigen Erfolges des Gelenk­ersatzes

Die Stiftung Endoprothetik finanziert ihre satzungsgemäßen Fördermaßnahmen sowohl aus der Verwaltung und Anlage ihres Vermögens als auch aus Spendengeldern. Gefördert werden Studien an Universitäten, Fachkliniken oder anderen gemeinnützigen Institutionen. Die Gremien der Stiftung - Vorstand und Kuratorium - leisten ihren Beitrag ausschließlich in ehrenamtlicher Tätigkeit. Einzelheiten zur personellen Besetzung der Gremien und zu den bereits geförderten Projekten sind der Homepage unter www.stiftung-endoprothetik.de zu entnehmen.

 

AE-Preis 2016

Die AE vergab im Jahr 2016 zu ersten Mal gemeinsam mit der Stiftung Endoprothetik e.V. einen Wissenschaftspreis im Gesamtwert von EUR 20.000, aufgeteilt auf zwei Preise: Einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Grundlagenforschung, die eindeutigen Bezug zur Endoprothetik zeigt. Einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung, die einen eindeutigen Bezug zu einer klinischen Fragestellung der Endoprothetik zeigt. Insgesamt waren 24 Bewerbungen für beide Kategorien eingegangen. Die beiden Jurys wählten als Gewinner aus:

Preis der Grundlagenarbeit:
Dr. med. A. Steinbrück, Dr. med. M. Woiczinski und Arbeitsgruppe        
LMU Klinikum der Universität München     
Klinik und Poliklinik für Orthopädie,
Physikalische Medizin und Rehabilitation

für die Arbeit „Development and validation of a weight-bearing finite element model for total knee replacement”, publiziert in „Taylor & Francis Group“.

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Preis auf dem Gebiet der Angewandten Forschung:
Prof. Dr. med. Tobias Renkawitz    
Leitender Oberarzt    
Orthopädische Universitätsklinik Regensburg    
Asklepios Klinikum Bad Abbach    

für die Arbeit „Leg length and offset differences above 5 mm after total hip arthroplasty are associated with altered gait kinematics”, publiziert in „Gait&Posture“.

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AE-Preis 2015

AE-Preis für realistische Abriebmessung – Heidelberger entwickeln Modell für Sprunggelenk

Der AE-Preis 2015 der AE - Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik wurde im Dezember in Stuttgart an die Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Jan Philippe Kretzer für ihre Arbeit über kraftkontrollierte dynamische Abriebmessung am künstlichen Sprunggelenk verliehen. Das Forschungsteam der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg hat ein Modell für die Krafteinwirkung im Sprunggelenk entwickelt. Damit konnte erstmals der Verschleißprozess an dieser Endoprothese in einem Simulator realistisch abgebildet werden.

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AE-Preis 2014

19 hochkarätige Arbeiten wurden im Wettbewerb um den AE-Preis 2014 eingereicht. Die höchste Punktzahl im anonymen Auswahlverfahren erhielt die Studie der Erstautorin Dr. Julia Wölfle-Roos aus Ulm mit dem Titel „Improved Anchorage of Ti6Al4V Orthopaedic Bone Implants through Oligonucleotide Mediated Immobilization of BMP-2 in Osteoporotic Rats“, publiziert in PLOS | one.
Prof. Dr. Volker Ewerbeck, der als Vorsitzender der Preisjury im Namen der AE den Preis an Dr. Wölfle-Roos überreichte, hob die hohe wissenschaftliche Qualität der preisgekrönten Arbeit hervor und wies auf die vielversprechenden klinischen Perspektiven ihrer
Ergebnisse hin. Der AE-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

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AE-Forschungspreis 2013

Für den AE-Forschungspreis 2013 wurden 17 Arbeiten eingereicht und von einer unabhängigen Kommission bewertet. Den Zuschlag erhielt Dr. med. Carl Neuerburg, (Klinik für Allgemeine, Unfall-, Hand- und Plastische Chirurgie des Klinikums der Universität München) mit einer Gemeinschaftsarbeit, erstellt zusammen mit Stefan Recknagel, Jörg Fiedler, Jürgen Groll, Martin Moeller, Kristina Bruellhoff, Heiko Reichel, Anita Ignatius und Rolf E. Brenner. © Springer Science+Business Media New York 2013:

"Ultrathin sP(EO-stat-PO) hydrogel coatings are biocompatible and preserve functionality of surface bound growth factors in vivo

Bei weitergehendem Interesse an dieser Arbeit wenden Sie sich bitte an das AE-Sekretariat >>

 

AE-Forschungspreis 2012

Priv.-Doz. Dr. med. Hans Gollwitzer:

"Antimicrobial peptides and pro-inflammatory cytokines in periprosthetic joint infection

 

AE-Forschungspreis 2011

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 Bei der Vergabe des AE-Preises 2011 gab es 2011 eine besondere Situation:

Unter den elf ausnahmslos hochkarätigen Arbeiten wurden drei als gleichwertig beste Manuskripte von der Jury für den ersten Platz in der Rangfolge gewertet.

Um das resultierende Preisgeld für die drei Preisträger etwas anzuheben, wurde die Höhe des ausgelobten Preises von € 10.000.- um € 5.000.- aufgestockt, so dass für jede der Preisträgerarbeiten eine Prämierung von € 5.000.- resultiert.  Die drei Preisträger sind:

Dipl. Ing. Arne Hothan mit der Arbeit:
"The influence of component design, bearing clearance and axial load on the squeaking characteristics of ceramic hip articulations“

Dr. sc. Hum. Jan Philippe Kretzer mit der Arbeit:
"Wear analysis of unicondylar bearing and fixed bearing knee system: A knee simulator study"

Dr. med. Gerold Labek mit der Arbeit:
"Outcome and reproducibility of data concerning the Oxford unicompartmental knee arthroplasty – A structured literature review including registry data"

 

AE-Forschungspreis 2010

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 Für den AE-Forschungspreis 2010 wurden sechs Arbeiten eingereicht und von einer fünfköpfigen, unabhängigen Kommission bewertet. Den Zuschlag erhielt Dr. Michael Müller (im Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, Campus Charité Mitte - Berlin) für eine Arbeit zum Thema: „The association between the sagittal femoral stem alignment and the resulting femoral head centre in total hip arthroplasty“, die in „International Orthopaedics (SICOT)“ publiziert wurde. Er übernahm den Preis beim 12. AE-Kongress in Regensburg am 03.12.2010.

 

AE-Forschungspreis 2009

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Für den AE-Forschungspreis 2009 wurden neun Arbeiten eingereicht, von denen sieben gewertet wurden. Den Zuschlag erhielt Dr. Peter Schäfer (Arzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Medizinisches Versorgungszentrum - Labor Ludwigsburg) für eine Arbeit zum Thema "Prolonged Bacterial Culture to Identify Late Periprosthetic Joint Infection: A Promising Strategy", die in "Clinical Infectious Diseases" publiziert wurde.

Er übernahm den Preis im Namen der Autorengruppe, zu der außer ihm Prof. Dr. Bernd Fink, Prof. Dr. Dieter Sandow, Dr. Andreas Margull, Prof. Dr. Irina Berger und Dr. Lars Frommelt gehören.