Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik

Unser Leitbild

Die Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) besteht aus führenden Orthopäden und Unfallchirurgen sowie Wissenschaftlern, die sich als Experten mit Fragen der Endoprothetik befassen.
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Allgemeine Fragen

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Frau Trautwein beantwortet Ihnen alle Fragen zur Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik. Rufen Sie an: Tel. 0761 - 45 64 76 66 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Zu Veranstaltungen

Frau Protzer und Frau Bindemann sind zuständig für die AE Veranstaltungen

Bei Fragen zur Anmeldung oder zu unseren Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an Frau Protzer oder Frau Bindemann unter der Telefonnummer  0761 / 45 64 76 65 oder per E-Mail: veranstaltungen@ae-gmbh.com

 

Handlungsempfehlungen

Hier können Sie Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik nachlesen und als PDF laden.

„Bei den nachfolgenden AE-Handlungsempfehlungen handelt es sich um allgemeine und unverbindliche Empfehlungen, die nach bestem Wissen und Gewissen basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft erteilt werden. Eine patientenindividuelle Behandlung / Beratung wird dadurch nicht ersetzt.“

Handlungsempfehlung für den Umgang mit frakturierten Keramikinsert- und Keramikkopfbrüchen

15.03.2017  |  von Heller K.-D. und Perka C.

Hintergrund und klinisch relevante Fragen

Die Häufigkeit von Kermikbrüchen hat mit Einführung der Delta-Keramik  drastisch abgenommen. Entsprechend der Registerdaten und der Daten der Firma CeramTec kommt es in 1 von 5000 Biolox-Delta-Inserts und 1 von 100 000 Biolox-Delta-Kugelköpfen zu einem Bruch. Daten zu anderen in Deutschland in der klinischen Anwendung befindlichen Keramiken liegen aktuell nicht vor.
Ursache für der Bruch eines Keramikinserts sind in 82 % handwerkliche Fehler
(meist verkantet eingesetzte Inserts), in 3% Positionierungsfehler oder rezidivierende Subluxationen. In 4% sind zu starke Stoßbelastungen im Rahmen von Unfällen oder Stürzen ursächlich, in 11% kann die Ursache nicht gefunden werden (Datenbank Fa. CERAMTEC).

Gesamte AE-Handungsempfehlung als PDF

Die intraoperative Gabe von Tranexamsäure (Update 5/2017)

24.05.2017 (Update)  |  von Roth P, Kaufner L, Treskatsch S, Perka C

Vorwort

Die erste Handlungsempfehlung der AE-Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik ist bei den Mitgliedern auf großes Interesse gestoßen zu. Seit Erscheinen der Empfehlung im Juni 2016 sind 95 neue Artikel zum Thema Tranexamsäure (TXA) erschienen, wobei der überwiegende Teil im Bereich der Endoprothetik und der Wirbelsäulenchirurgie publiziert wurde. Die kürzlich publizierten Artikel bestätigen die Ergebnisse bereits veröffentlichter Beiträge. Eine Erweiterung der Anwendung von Tranexamsäure stellt die präoperative orale Gabe dar. Schließlich gibt die aktuelle europäische Richtlinie bezüglich dem Management schwerer perioperativen Blutungen folgende Empfehlung heraus: „TXA kann den perioperativen Blutverlust und den Transfusionsbedarf reduzieren; im Bereich von verschiedenen großen chirurgischen und traumatologischen Eingriffen kann dies ausgesprochen kosteneffektiv sein (Evidenzgrad B)“.

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Empfehlungen der AE zur Antibiotikaprophylaxe bei zahnmedizinischen Eingriffen

13.06.2016  |  Die (noch) aktuelle meist verwendete Empfehlung ist, keine Prophylaxe bei Zahnbehandlungen bei Endoprothesenträgern zu verabreichen. Diese Empfehlung stützt sich jedoch auf Studien, die für diese Fragestellung eigentlich nicht geeignet sind.

Klinisch beobachtet werden im Gegensatz dazu immer wieder hämatogene Protheseninfektionen, die aufgrund des zeitlichen Verlaufs und des Erregerspektrums am ehesten auf eine Zahnarztbehandlung zurückzuführen sind. Betroffen waren im Patientengut der Unterzeichnenden vor allem Prothesen mit einer noch geringen Standzeit (1-2 Jahre).

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Stellungnahme der AE zur Metallkorrosion

09.06.2016  |  Am 03.06.2016 wurde die Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik durch das BfArM zu der Frage kontaktiert, inwieweit Metallkorrosion bei modularen Verbindungen zwischen dem Konus-Adapter (Kobalt-Chrom-Legierung) und dem Schaft (Titan- Legierung) ein klinisch bekanntes Phänomen darstellt. Einer der ans BfArM gemeldeten Patienten hatten sich zwei Jahre zuvor einer Operation zur Entfernung eines Pseudotumors unterziehen müssen. 

Diese Problematik wurde durch die AE auf nahezu allen Symposien und Kongressen mehrfach im Rahmen der Vorträge zur Konusproblematik oder Tribologie dargestellt und diskutiert. Dennoch soll noch einmal explizit auf dieses Problem hingewiesen werden, um es bei der Bestimmung der Ursache der Beschwerden des Patienten/der Patientin berücksichtigen zu können. 

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